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Die Babylonische Kartenpyramide

31 übergroße Spielkarten werden zu einer 5 m hohen Kartenpyramide zusammengesetzt. Eine Skulptur die leicht schwankend in den Himmel wächst. Unerschrockene Passanten reichen dem Artisten die Spielkarten, die zu Requisiten der Handstandkunst mutieren. Aufstieg und Fall werden zum wagemutigem Spiel, aber auch zu einer Methapher über das Leben.

Tarock gilt als das erste Kartenspiel und ist während der Renaissance in Italien aufgetaucht. Die Ursprünge werden im mittleren und fernen Osten vermutet. Später fand Tarock in der Donaumonarchie seine Verbreitung. Die auf den Karten enthaltenen Motive drücken Gemütlichkeit, Liebe zur Natur und Wohlstand aus. Sie sind Abbild der damaligen altösterreichischen, multikulturellen Gesellschaft - vor dm Erwachen des Nationalismus im 19. Jahrhundert. Alltagsszenen aus dem Orient lösen Portaits mitteleuropäischer Städte ab. Dieses Kartenspiel ist nicht nur mit der Geschichte des Wiener Kaffeehauses verbunden, sondern ist ein wichtiger Teil unserer Volkskultur.

technikliste für die Kartenpyramide

Handstand in 6 m Höhe
Pyramide bei Wind in 3000 m Höhe
Tarockkarten von Piatnik & Söhne 1905
Mittelalterliche Tarockkarten
von Bonifacio Bembo um 1440
Das relativistsche Kartenhaus mit Portraits
von Pythagoras bis Mileva Einstein