ARCO Bogenbrücke

    Ein Platz voller seltsamer Würfel? Neugierde stachelt die zwei ungleichen Weggefährten an. Rätselhaft die Funktion und Anordnung der 13 Hohlkörper. Die Würfel werden Start- und Landebahn für aberwitzige Sprünge, sie fungieren als Hindernisse, als bedrohliche Statuen. Anfänglich noch zurückhaltend treiben sie das Spiel an die Spitze. Atemberaubende Handstände auf den wackeligen Strukturen werden buchstäblich zur Gratwanderung der Akrobaten.

    Nach und nach werden die horizontalen Kräfte überwunden und eine frei schwebende Konstruktion manifestiert sich vor den Augen der Zuschauer. Ein fragiler Brückenschlag des Moments als bleibende Metapher für die Verbindung zweier Gegensätze ….

    Artisten: Fausto Henrique Tenorio de Souza (Rio de Janeiro) und Walter Moshammer (Tirol)
    Dauer: 20 Minuten

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    en-flag ENGLISH:
    A place full of strange cubes, both their function and their arrangement is totally baffling. Curiosity spurs the two guys on. The cubes acts as take-off and landing strips of crazy jumps, they act as obstacles, even as threatening statues. Cautious at first, the acrobats take the game to dizzy new heights. Breath taking handstands literally become balancing acts on the unsteady structures. There are two leaning towers, which appear as if they once served as buttresses. The gap can only be closed with the body of a boisterous artist. The horizontal forces are vanquished and a free-standing structure appears before the eyes of the audience.  A fragile link as a lasting image for the union of two opposite positions.

    it-flag   ITALIANO:
    Uno spazio pieno di cubi? Due compagni – anche se diversi tra loro – vengono attirati dalla loro curiosità. I cubi diventano palco scenico per acrobazie, fungono da ostacoli e si presentano come statue minacciose. Verticali da mozzafiato su queste strutture traballanti danno agli acrobati del filo da torcere. Ma pian piano riescono a combattere le forze che agiscono sui cubi ed un’opera fluttuante si manifesta davanti agli occhi degli spettatori. La fragile costruzione di un ponte si presenta come metafora per l’avvicinamento di due estremi…

    Gewölbegleichnis:

    Da ging ich, in mich gekehrt, durch das gewölbte Tor, sinnend zurück in die Stadt. Warum, dachte ich, sinkt wohl das Gewölbe nicht ein, da es doch keine Stütze hat? Es steht, antwortete ich, weil alle Steine auf einmal einstürzen wollen – und ich zog aus diesen Gedanken einen unbeschreiblichen Trost der mich bis zu diesem entscheidenden Augenblicke immer mit der Hoffnung zur Seite stand, dass auch ich mich halten würde, wenn alles mich sinken lässt. – Heinrich von Kleist (Nov. 1800)